Vereinsmeisterschaft WA720 / 2026 - Highlights gibt es immer...
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19 Tassilenen und Tassilos versammelten sich am Samstag um 9 Uhr auf dem Bogenplatz, um an der Vereinsmeisterschaft teilzunehmen und damit ein Quali-Ergebnis für die Meisterschaftsrunde abzuliefern.
Der Aufbau verlief schnell und reibungslos, und so konnte es nach einer Begrüßung durch Bogensportleiter Otti bald losgehen.
Das Wetter war warm bis heiß, und so war es wunderbar, dass am Tag zuvor bereits unser großes Zelt aufgebaut und nicht allzu weit hinter die zweite Schießlinie gestellt worden war. Danke an dieser Stelle an alle, die dabei fleißig geholfen haben!
Der Turnierverlauf brachte weitestgehend die üblichen Reaktionen bei den Schützen: Kopfschütteln, ungläubige Blicke, unterdrückte Flüche - soweit alles normal!
Aber drei Highlights gab es dann doch noch.
Das erste Highlight war eine kulinarische Premiere bei den Tassilos: Live-Baking auf der Veranda des Bogenhütte! Weil sie keine Zeit hatte, einen Kuchen zu backen, brachte Maxis Mutter Katrin kurzerhand Teig und Waffeleisen mit, und in der Pause gab es frische Waffeln für die hungrigen Schützen! Mit Puderzucker und/oder Sahne! Eine tolle Idee, Katrin, vielen lieben Dank!
Dann hieß es wie üblich vor Beginn einer neuen Passe im zweiten Durchgang: „In dieser Passe schießen wir den Bogenkönig aus! Wer bei der Entscheidung dabei sein möchte, lässt seinen besten Pfeil stecken – wer am Nächsten an der Mitte ist, wird BogenkönigIn 2026 und darf auf der Wiesn beim Schützenzug mitlaufen!“. Ein Raunen ging durch die Menge und der Puls leicht nach oben. Wer dieses Jahr das Rennen gemacht hat, wird allerdings erst beim Tassilo-Sommerfest bekannt gegeben - dort werden traditionsgemäß die Schützenkönige proklamiert.
Und das dritte Highlight? War eher ein Schreck! Plötzlich rummst es – und Eyads Bogen liegt vor ihm im Gras! Die Bogenschlinge war gerissen, ein Phänomen, was wirklich selten vorkommt. Aber das kleine Malheur ist zum Glück schnell behoben, nichts ist nachhaltig beschädigt, und Eyad schießt die Passe (äußerlich) seelenruhig zu Ende!
Nach 72 Wertungspfeilen und einer schnellen Auswertung gab es die kleine, schmucklose Siegerehrung, dann wurde gemeinsam aufgeräumt, und die Quali-VM 2026 ist schon wieder Geschichte.
Vielen Dank an Otti und Peter für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung und an alle, die mit den mitgebrachten salzigen und süßen Leckereien das Turnier verschönert haben.
(SG - 30.05.2026)
Da war doch noch was…
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Richtig! Irgendwann einmal – im Februar – wurde unser UV-Cup ausgetragen. Alles lief prima und wir hatten viel Spaß.
Aber warum schreibe ich jetzt nochmal davon? Genau – die Bekanntgabe des Gewinners unserer kleinen liebevoll zusammengeklöppelten Trophäe ist noch nicht erfolgt!
Was war der Grund? 1.) war es dieses Mal relativ zäh, die Stimmen der Teilnehmer einzusammeln, und 2.) kamen auch noch logistische Probleme mit der Plakette dazu.
Aber schließlich war doch der Zeitpunkt gekommen. Die Generalversammlung erschien als der passende Rahmen.
Und dann hab ich es doch irgendwie verkackt. Ich wollte den Cup vor möglichst vielen Schützen übergeben, zugleich aber keinen Programmpunkt daraus machen und womöglich den Ablauf stören.
Und so kam es dazu, dass ich den Gewinner, kaum dass dieser den Raum betreten hatte und an mir vorbeigelaufen war, mit einem lauten *Trommelwirbel* „MAX“ (Schröder) begrüßte, worauf es den armen Kerl fast von den Füßen riss. Währenddessen wühlte ich noch in einer Riesentasche nach dem Cup. Es war wenig würdevoll – sorry dafür Max! Aber ich glaube, Du hast Dich doch etwas gefreut 😊
Deinen Bogen hattest Du in tagelanger Arbeit akribisch und fantasievoll beklebt, das Outfit passend dazu angefertigt, das Gesamtbild war wirklich beeindruckend!
Vielen Dank auch an alle anderen, die sich so viel Mühe mit ihren UV-Outfits gegeben haben, in meinen Augen hätte jeder von Euch eine Trophäe verdient! Bitte macht weiter so!
(SG - 08.05.2026)
Aschheimer Sportlerehrung für das Jahr 2025 – Tassilos zeigen volle Präsenz
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Gewohnt kurzweilig präsentierte BR-Moderator Tom Meiler wieder routiniert die diesjährige Sportlerehrung. Dieses Jahr hatte sogar der Wettergott einigermaßen Erbarmen mit dem Veranstalter und den Teilnehmern – zumindest im Vergleich zum Vorjahres-Event - denn die Niederschläge hielten sich in Grenzen.
Neben den üblichen Ehrungen für die Kreis-, Bezirks-, Bayerischen und Deutschen Meisterschaften sowie den Liga-Aufstiegen, wurde den Zuschauern ein buntes Rahmenprogramm mit verschiedenen Tanzeinlagen dargeboten.
Novum in diesem Jahr: auch unsere Sportreferenten Stefan Fent und Ralph Kunath wurden von der Gemeinde Aschheim zur Veranstaltung eingeladen und nahmen diesen Termin auch gerne wahr.
Insgesamt 15 (!) Tassilienen und Tassilos wurden für Ihre Leistungen im Jahr 2025 geehrt:
- Tim Cordes (Recurve Schüler A), Teilnahme Deutsche Meisterschaft WA720
- Dirk Suppes (Recurve Master), Teilnahme Deutsche Meisterschaft WA720, 3. Platz BZM München Halle Mannschaft, Aufstieg BezLiga München -> Oberliga SW
- Lisa Marie Lüdorf (Recurve Schüler B), 4. Platz Bayerische Meisterschaft Halle
- Lena Werner (Recurve Junioren), 4. Platz Bayerische Meisterschaft Halle, Bronzefinale
- Vroni Kreuzpointner (Recurve Damen), 2. Platz BZM München WA720
- Julian Marr (Recurve Jugend), 2. Platz BZM München WA720
- Manola Valentina Braun (Recurve Jugend), 2.Platz BZM München Halle, 2. Platz BZM München Halle Mannschaft
- Tim Brand (Recurve Jugend), 3. Platz BZM München WA720, 2. Platz BZM München Halle Mannschaft
- Sarah Yuna Lüdorf (Recurve Junioren), 3. Platz BZM München WA720, Aufstieg BezLiga München -> Oberliga SW
- Eyad Al-Shemali (Recurve Master), 3. Platz BZM München Halle Mannschaft
- Stefan Otto (Recurve Master), 3. Platz BZM München Halle Mannschaft, Aufstieg BezLiga München -> Oberliga SW
- Amin Al-Shemali (Recurve Jugend), 2. Platz BZM München Halle Mannschaft
- Christina Rautenberg (Recurve Junioren), Aufstieg BezLiga München -> Oberliga SW
- Marc Pachmann (Recurve Master), Aufstieg BezLiga München -> Oberliga SW
- Robert Heimbach (Recurve Master), Aufstieg BezLiga München -> Oberliga SW

Alles in Allem war es wieder eine großartige Veranstaltung! Vielen Dank an die Gemeinde Aschheim für die perfekte Organisation und an alle Geehrten für Ihre sportlichen Leistungen und die Teilnahme an diesem Event
(SO - 18.06.2026 - offizieller Bericht der Gemeinde)
Ereignisreiches Tassilo Wochenende
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Freitag: Turnusgemäß fand unsere Generalversammlung statt. Wichtigster Tagesordnungspunkt waren die Vorstandswahlen. Dabei wurden einige bedeutende Ämter neu besetzt, nachdem die bisherigen Amtsinhaber diese teils über Jahrzehnte hinweg mit großem ehrenamtlichem Engagement ausgeübt hatten.
Unser besonderer Dank gilt allen scheidenden Vorstandsmitgliedern. Mit großem Einsatz, viel Herzblut und persönlicher Hingabe haben sie ihre Ämter in den vergangenen Jahren geprägt und damit einen wichtigen Beitrag für unseren Verein geleistet. Für dieses langjährige Engagement verdienen sie unsere Anerkennung und ausdrücklichen Dank.
Die neue Besetzung des Vorstands könnt Ihr hier einsehen.
Samstag/Sonntag: wie jedes Jahr im Mai fand unser Einsteigerlehrgang statt. Novum in diesem Jahr: beide Lehrgänge waren NICHT ausgebucht. Ob es nun an der Terminwahl (Muttertags-Wochenende), oder einem Fehler, den die VHS-OLM in diesem Jahr bei der Veröffentlichung des Semester-Programms gemacht hat, lag, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Wir hatten in diesem Jahr eine sehr übersichtliche Gruppe von motivierten Einsteigern. Dem gegenüber standen unsere sehr routinierten Trainerteams, die Ihr Wissen gerne weitergegeben haben. Im Großen und Ganzen schien es so, als hätten alle Ihren Spaß gehabt und bis auf eine(n) Teilnehmer(in) haben alle ausreichend Blut geleckt, um unseren schönen Sport weiter zu Betreiben.
Großen Dank an alle HelferInnen für Ihren motivierten Einsatz und für unsere „Neuen“: Herzlich Willkommen bei den Tassilo Schützen.
(SO – 10.09.2026)
Ankündigung: 9. Aschheimer Bogenturnier
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s geht los! Die Ausschreibung für unser 9. Aschheimer Bogenturnier hat begonnen
ACHTUNG: dieses Jahr ist unserTurnier wieder International rekordberechtigt!
Details dazu und unsere Ausschreibung findet ihr hier.
Wir freuen uns auf Eurer zahlreiches Erscheinen! Anmeldeschluss ist der 01.07.2026.
(SO, 10.04.2026)
Der Lenz ist da
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Pünktlich zum Frühlingsanfang und bei nahezu perfektem Wetter fand heute unser Bogenplatzaufbau statt. Mit gewohnt starker Unterstützung, aber gefühlt schon wieder ein paar HelferInnen mehr als im Vorjahr, konnten die geplanten Arbeiten um 9 Uhr beginnen. Kurze Begrüßung und Briefing durch die Bogensportleitung und schon schwärmen alle aus (leider kann ich hier nur ein paar Tätigkeiten beispielhaft herauspicken):
Team Zielscheiben: ab in die Autos und dem LKW hinterher ins Lager, dort die Scheibenständer und Zielscheiben eingeladen und zum Bogenplatz verfrachtet. Das Aufstellen der Scheibenständer verläuft maximal routiniert. Dieses Jahr müssen aber zusätzlich ein paar verwitterte Holzteile erneuert werden. Auch dies verläuft - Dank der perfekten Vorbereitung durch Peter und der professionellen Ausführung durch Marc und Kai - völlig geräuschlos. Schon bald sind alle Ständer an den richtigen Plätzen und sauber ausgerichtet. Weiteres Novum in diesem Jahr: wir ersetzen bei einigen Scheiben die altbewährten Stramitziele durch ein paar Kunststoff-Targets, die wir vom letzten Austausch in der Bogenhalle noch übrig haben. Dafür müssen aber erstmal die Ecken der Scheiben abgeschnitten werden, damit sie in die Scheibenständer passen. Auch dies gelingt - dank der vielen Helfer und des richtigen Werkzeugs - in Rekordzeit.
Team Bogenhalle: Auch indoor gibt es wieder Einiges zu tun. Neben der üblichen Putz-, Aufräum- und Sortierarbeiten, nimmt sich Vroni dieses Jahr den Windfang vor. Zunächst weigert sich der mitgebrachte Hochdruckwäscher standhaft, das Wasser mit ordentlichem Druck auszuspucken. Aber nach mehreren (semiprofessionellen) Anläufen mit Ein-/Ausschalten, dieses Teil wegbauen und das andere hinbauen, Wasserschlauch und Strom ab- und wieder anschließen, erklärt er sich schließlich bereit, den Wasserstrahl so zu dimensionieren, das es für den heutigen Einsatzzweck ausreichend ist. Und - oh wunder - unter all dem Dreck der vergangenen Jahre kommen Glasscheiben zum Vorschein, die man sogar als durchsichtig bezeichnen kann! Wow!
Team Bogenhütte / Klohäusl: hier wurde dieses Jahr nicht nur wie sonst üblich richtig aufgeräumt und gewischt. Heuer war General-Reinemachen angesagt. Sogar die Pokale nebst den Regalen und die Küchenschränke wurden ausgeräumt und gereinigt. Danach noch die Kühlschränke innen herausgeputzt und weil das immer noch nicht gereicht hat, wurden noch flugs die Vorhänge abgenommen und zum Waschen mitgenommen. Das obligatorische Herauswischen der Hütte schloss ganz am Ende diese Arbeiten ab.
Team Bogenplatz/Parkplatz: auch hier gab es natürlich genügend zu tun. Die Ritzen zwischen den Pflastersteinen werden nicht müde, sich immer wieder mit Moos und Unkraut zuwuchern zu lassen! Dem wurde aber intensiv der Garaus gemacht. Das Gestrüpp am Parkplatz, das uns wertvollen Parkraum abringt, wurde in die Schranken gewiesen und ordentlich zurückgestutzt. Und auch das alljährliche Entfernen des Laubs unter der Veranda konnte wieder erfolgreich abgeschlossen werden.
Alles in Allem herrschte auf dem gesamten Bogenplatz / Bogenhalle emsiges Treiben, das sich erst beruhigte, als die Bogensportleitung zur Brotzeit rief. Es ist zu vermuten, dass sich auch hier ein kleiner Rekord einstellte, denn insgesamt 8 Kg Leberkäse füllte nebst Kartoffelsalat, Brezn und Semmeln (und etwas Käse für Leberkäse-Abstinenzler) die hungrigen Bäuche.
Nochmals - obwohl bereits mehrfach mündlich formuliert - heißen Dank an alle fleißigen Helferinnen und Helfer. Ohne Euch geht es nicht und - was mindestens genauso wichtig ist - ohne Euch würde es auch keinen Spaß machen!
Nun können wir voller Erwartungen der diesjährigen Outdoor-Saison und den anstehenden Veranstaltungen entgegensehen.
(SO - 21.03.2026 - Termine 2026)
Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin!
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Freitag:
Dirk und ich sind bereits am Freitag angereist und nach dem Einchecken im Hotel sofort zum Horst-Korber-Sportzentrum, dem diesjährigen Austragungsort der DM und direkt gelegen am Olympiastadion und der Waldbühne, weitergefahren. Zum einen um die Begebenheiten abzuchecken und zum anderen um befreundete Schützen gegebenenfalls zu unterstützen. Das „normale“ Turnier war schon vorbei, somit konnten wir live die Finals mitverfolgen.
Beim Goldfinale der Damen Compound sahen wir dann einen Krimi: Kathi Kutscher (Freising) gegen Franziska Göppel (Wassertrüdingen), beides sehr starke Frauen. Leider gab es bei dem ersten Pfeil von Kathi eine Verwirrung bezüglich der Schießuhr, so dass sie ihren ersten Pfeil nicht geschossen hat. Kathi dachte es wäre noch die Vorbereitungszeit für beide Schützinnen (beide haben 10 Sekunden Zeit um an die Schießlinie zu treten, danach schaltet die Schießuhr auf die beginnende Schützin um und 20 Sekunden beginnen zu laufen). Freising legt Einspruch ein und nach intensiver Beratung durch das Schiedsgericht inklusive Videoanalyse wurde der Einspruch abgelehnt. Kathi startete somit mit einem fast nicht mehr einzuholendem Rückstand. Beide absolvierten das Goldfinale so gut es möglich war und Franzi konnte durch das „M“ von Kathi das Finale für sich entscheiden. Gratulation an beide Finalistinnen.
Samstag:
Nach einer erholsamen Nacht im Hotel ging es gut gelaunt wieder zum Austragungsort – eine echt tolle Halle. Das Ausrichterteam hat keine Kosten und Mühen gescheut und sich mit sehr viel Liebe zum Detail in einer phänomenalen Eröffnungsshow inklusive eigens kreiertem Song präsentiert (mal schauen ob wir da noch einen Link dazu finden). Ansonsten wisst ja was jetzt kommt, somit überspringe ich das ganze Vorgeplänkel.
Die ersten Einschießpfeile fliegen super. Ich meine doch zu Wissen wie es geht beziehungsweise was ich aktuell zu beachten habe. Erste Wertungspasse, erster Pfeil: 8! So ein sch... Konzentrier Dich! Zweite Passe: 10, 9, 9 – ah ja, so war es! Weiter meine Punkte abarbeiten und dran bleiben. Am Schluss des ersten Durchgangs war das Verhältnis 8er zu 10er leider nicht optimal genug, aber es gibt ja noch eine zweite Hälfte.
Zweiter Durchgang: das Augenmerk auf den vermeintlichen Fehler hat eine leichte Verbesserung gebracht, dafür hat sich der Druckpunkt mal mehr, mal weniger selbstständig gemacht. Immerhin habe ich aus vorherigen Turnieren schon so viel gelernt, dass ich mich über die schlechten Schüsse nicht mehr bis aufs Blut ärgere. Ich bewege mich immer so zwischen den Plätzen 18 und 21. Wie wir aber alle wissen ist das Turnier erst aus wenn es aus ist und so haben mich meine letzten sechs Pfeile von Platz 18 auf Platz 16 und ins Finalschießen gehievt. Große Freude! Die Ringzahl im zweiten Durchgang hat sich auch leicht verbessert, aber natürlich ist da noch Luft nach oben.
Nach einer kurzen Umbaupause und der Suche nach der richtigen Scheibe ging es mit zwei Einschießpassen ins Achtelfinale. Was ich für mich richtig gut fand war, dass sich meine Nervosität echt im Zaum gehalten hat und ich versucht habe meine Punkte im Schußablauf weiter abzuarbeiten. Leider war wieder der unnötige 8er dabei was mich schon den ersten Satz gekostet hat. Svenja und ich haben uns nichts geschenkt, die weiteren drei Passen sind wir jeweils Unentschieden auseinander gegangen. 3:5 nach vier Passen. Unsere letzte Passe habe ich wieder mit einer unnützen 8 angefangen, da konnten die beiden darauffolgenden 10er nur zur Versöhnung beitragen. 28:29 verloren, damit stand es 3:7 und ich musste mich geschlagen geben. Für Svenja ging es bis ins Goldfinale, dass sie dann mit der Silbermedaille abschloss. Volles Gratulat an meine „Gegnerin“ – wir sehen uns wieder.
Zur Belohnung für meine mich zufriedenstellende Leistung gab es dann am Abend bei unserem neuen Lieblingsitaliener in Berlin (Trattoria Piccolo Tennisklub Blau-Gold, 13629 Berlin) – bei dem wir schon am Vorabend zu Gast waren – lecker Trüffelnudeln und für meinen tollen Mann ein großes Stück Fleisch. Mega!
Ein großer Dank geht wie immer an alle Beteiligten: Ausrichter, Sportler, Volunteers, Kampfrichter, Zuarbeiter, Auswerter, Kameraleute, Auf- und Abbauer, Küchenteam, Reinigungskräfte und viele andere. Ohne Euch würde das Erlebnis Deutsche Meisterschaft nicht möglich sein.
(VK – 10.03.2026 – Ergebnisse)
Alle ins Pink!
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Am Samstag, den 28. Februar 2026 war es wieder so weit: Der 4. interne UV-Cup der Tassilo Bogenschützen fand statt. Für mich persönlich war es die erste Teilnahme – und genau aus dieser Neulings-Perspektive möchte ich euch mitnehmen.
Bereits am Nachmittag durfte sich die Schüler- und Jugendgruppe im Schwarzlicht ausprobieren und erste Erfahrungen im dunklen, neonfarbenen Setting sammeln. Am Abend waren dann die Junioren und Erwachsenen an der Reihe.
Insgesamt 14 gut gelaunte und äußerst kreative Bogenschützinnen und Bogenschützen traf
en sich in der Halle. Schon beim Anblick der Outfits gab es viel zu staunen: von leuchtenden Verkehrshütchen über Galaxien-Motive, bemalte (Gesichts-)Haare, Aerobic-Accessoires aus den 80ern bis hin zu Laufleuchtbändern und individuell gestalteten Shirts. Auch Bögen und Zubehör erstrahlten in Neonfarben – bei dem ein oder anderen kam dabei ein bislang unbekanntes künstlerisches Talent zum Vorschein.
Nicht nur die Teilnehmenden, auch die Halle selbst war kaum wiederzuerkennen: komplett abgedunkelt, in Schwarzlicht getaucht, mit leuchtender Schießlinie und neon-pinken Zielscheiben. Spätestens während der zwei Einschießpassen wurde klar, was „Schießen im Schwarzlicht“ wirklich bedeutet: kein Sehnenschatten, wenig Orientierung – dafür umso mehr Spaß.
Anschließend startete der Turniermodus: Geschossen wurde in zwei Rotten, zehn Passen mit jeweils drei Pfeilen. Kommentare wie „Wo ist mein Pfeil?“, „Der Hut rutscht!“ oder „Ich sehe mein Visier nicht!“ sorgten ebenso für Heiterkeit wie die akustischen Hinweise darauf, dass ein Pfeil wohl nicht ganz die Scheibe getroffen hatte.
In einer kurzen Pause stärkten sich alle mit liebevoll mitgebrachten Leckereien – vielen Dank an dieser Stelle an alle Spender! Ob der Rotweinkuchen tatsächlich zur Verbesserung des Trefferbildes beigetragen hat, bleibt offen. In der zweiten Runde wirkte es jedenfalls so, als hätten sich alle an die besonderen Lichtverhältnisse gewöhnt und bereits darüber nachgedacht, wie sich dieses Setting vielleicht sogar in den Trainingsalltag integrieren ließe.
Nach der letzten Passe folgte großer Applaus und die Siegerehrung. Otti verkündete feierlich die Platzierungen in den jeweiligen Klassen – inklusive teilweise wirklich beachtlicher Ringzahlen. Überreicht wurden schöne Medaillen und Urkunden.
Zum Schluss das Wichtigste: Ein riesiges Dankeschön an die Organisatoren Bine und Manfred für dieses leuchtende Erlebnis!
Von der Technik über Licht, Verdunkelung, Leuchtstreifen und Zielscheiben bis hin zum reibungslosen Ablauf und der herzlichen Atmosphäre war alles perfekt organisiert. Ein mehr als würdiger Abschluss für ein rundum gelungenes Event.
Danke an alle Teilnehmenden für diesen besonderen Abend – und bis zum nächsten Jahr beim UV-Cup!
(EP - 28.02.2026 - Ergebnisliste - Bildergalerie)
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