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Wir starten den Bericht heute einmal ein wenig anders und sagen: Herzlichen Glückwunsch Tim zu 544 Ringen und einem starken 8. Platz bei den Recurve Schüler A bei Deiner ersten deutschen Meisterschaft Halle! Stark gemacht!
Da diese drei Zeilen für einen Bericht auf unserer Homepage dann doch etwas dürftig wären, gibt es für die geneigte Leserschaft hier noch ein paar mehr Details: Tim hat es als einziger Tassilo geschafft, sich für die diesjährige DM Halle zu qualifizieren! Er und Papa Eric sind bereits am Samstag angereist, um die Halle in Augenschein zu nehmen und schon mal ein wenig DM-Luft zu schnuppern. Für Vroni und mich ging es am Sonntag in aller herrgottsfrüh auf die Autobahn, pünktlich vor dem Aufwärmen standen wir in der Halle und konnten mit Tim noch ein wenig quatschen. Alles cool soweit, danach aufwärmen und Probepfeile.
Was man zu den DM in der Halle an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen sollte ist, dass in den „Innenraum“ aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse nur akkreditierte Landes- oder Bundestrainer dürfen. Der Rest muss auf die Tribüne und ist damit ein gutes Stück von den Schützen entfernt. Und wie coacht man da und kann - wenn nötig - Tipps und Korrekturen an den Schützen bringen? Ganz einfach: nonverbal mit Gesten und Handzeichen! Aber auch das gilt es, wie den ganzen Schussablauf, im Vorfeld zu trainieren. Wir haben damit direkt nach der BM begonnen und die Vertiefung fand am vergangenen Sonntag beim Bezirkskaderlehrgang gemeinsam den Bezirkstrainieren statt. Und dies hat sich absolut gelohnt! Tim schaut wie abgesprochen regelmäßig hoch auf die Tribüne, bekommt ganz oft den „Daumen hoch“ (27 von 30 Pfeilen im Gold im ersten Durchgang können sich sehen lassen), erhält aber auch immer wieder die einstudierten kleinen, nonverbalen Tipps und Hinweise, die er mit einem Nicken quittiert und tollerweise in der jeweils nächsten Passe auch umsetzen kann. Zusätzlich dazu reckt Vroni immer wieder das mitgebrachte „GO TIM“ Schild in die Höhe. Läuft! Am Ende steht das bereits oben erwähnte Ergebnis!
Kleine Anmerkung zur nonverbalen Kommunikation: Wer Vronis Interpretation der Handzeichen wissen mag, der spricht Sie am besten beim Training an. Bei Eric und mir hat es auf alle Fälle zu Lachern geführt 😆
Nun sind wir fast am Ende dieses Berichts, wollen es aber nicht versäumen, Glückwünsche zu unseren Nachbarn nach Ismaning zu senden. Diese haben mit Maximilian Jochmann - der 572 Ringe bei den Recurve Schüler A (Tims Klasse) geschossen und damit auch den Deutschen Rekord um 4 Ringe verbessert hat (!) - den neuen Deutschen Meister Halle 2025 in ihren Reihen.
Danke an die TG Biberach und alle Beteiligten für eine gelungen Durchführung der DM! Damit geht die diesjährige Hallensaison zu Ende, in zwei Wochen werden wir unseren Bogenplatz aus dem Winterschlaf holen und für die Outdoor-Saison fit machen. Wir sind gespannt, was uns in dieser alles erwartet und können an dieser Stelle eins versprechen: Wir werden darüber berichten und Euch auf dem Laufenden halten!
(DS – 09.03.2025 – Ergebnisse)
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Hilfreiche Tipps zum Zeitmanagement von einer erfahrenen Schützin:
Wenn das Turnier mit den Trainingspfeilen z.B. um 08:45 beginnt und man mit einer Anfahrtszeit von ca. 20-25 min rechnen muss, ist es völlig ausreichend, wenn man sich um 08:15 wecken lässt! Schnelle Katzenwäsche, anziehen und ab zum Ort des Geschehens. Im Auto – während Papa das Gaspedal durchs Bodenblech jagt - und auf dem Weg vom Parkplatz kann man die Zeit ideal zum Aufwärmen nutzen! In der Halle dann noch fertig aufwärmen und Ausrüstung anziehen, während man von den Vereinskolleginnen das restliche Equipment aufbauen lässt. Wenn all das präzise abläuft, steht man pünktlich zu den Probepfeilen an der Schießlinie und holt sich am Ende des Turniers den 1. Platz. Alles andere wäre die Verschwendung kostbarer Zeit.
Tja – so einfach kann es sein! Mir persönlich wäre das zwar ein wenig zu hektisch, aber wenn es funktioniert… Und es hat funktioniert! Auch wenn es so eigentlich gar nicht beabsichtigt war und eine kleine Kommunikationslücke bei der Verkündigung der Startzeiten widerspiegelt. Das kann ja durchaus mal passieren. Trotzdem (oder gerade deswegen): super gemeistert und Gratulation zum 1. Platz.
Aber auch sonst waren es wieder einmal unsere Jüngsten, die die Fahnen der Tassilos hochhielten und die Stockerlplätze für sich in Anspruch nahmen
Platz 1 Recurve Juniorinnen: Sarah Lüdorf
Platz 1 Recurve Schüler B w: Lisa Lüdorf
Platz 2 Recurve Juniorinnen: Marci Schmolz
Über die Resultate der erwachsenen Schützen breiten wir lieber das Mäntelchen des Schweigens. Gründe für die ausbleibenden Ringe gab es wieder genug: sich auflösende oder asymmetrische Nockpunkte, schlabbrige Handgelenke, Sonnenflecken und Verschiebungen im Raum-Zeit-Kontinuum. Das GBA („Großes Buch der Ausreden“) ist für jeden ernsthaften Bogenschützen DIE Pflichtlektüre; fortgeschrittene Sportler können sogar ganze Kapitel auswendig zitieren!
Dann lieber wieder zurück zu den Youngsters: neben den oben aufgezählten Erfolgen, waren auch die Leistungen der restlichen Schützen durchaus zufriedenstellend. Insbesondere, wenn man berücksichtigt, wie frisch so mancher Jungschütze noch im Turniergeschehen ist. Da kann man nur beide Daumen heben und „weiter so“ rufen.
Wie immer haben die Turnierprofis vom PSV wieder einen perfekten Wettbewerb auf die Beine gestellt. Hier erkennt man die Erfahrung des gesamten Teams. Vielen Dank an alle fleißigen Helfer, Kampfrichter, Ampeldrücker, usw. für einen optimalen Turniertag.
(SO – 23.02.2025 – Ergebnisse)
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Nur den Tabellenplatz halten und den Klassenerhalt sichern - das war das erklärte Ziel unserer 1. Mannschaft für das Bayernliga Finale. Obwohl - uns trennt ja eigentlich nur 1 mickriger Punkt zum Tabellenfünften, den BSC Lindach, das müsste doch eigentlich machbar sein. So waren die Gedanken vor und zu Beginn des Wettkampftags, der wir immer bravourös von den Langenpreisingern ausgerichtet wurde.
An den Start ging das bereits bewährte Team, bestehend aus Vroni, Sherif, Eyad und meiner Wenigkeit (Otti). Natürlich war auch Peter als tatkräftige und moralische Unterstützung, sowie Echtzeit-Nachrichtenticker mit von der Partie. Auch die Startzeit war mit 13:30 Uhr sehr moderat und stand in voller Harmonie mit dem Bio-Rhythmus der Mannschaft.
Und schon ging es los, das "Startteam" besteht aus Sherif, Eyad und Otti. Der erste Gegner heißt TSV Jahr Freising und die legen gleich mal mit 59 Ringen vor. Das können wir mit ordentlichen 55 Ringen zwar nicht toppen, aber immerhin am Ende ein Unentschieden erkämpfen. Abstand zu den Lindachern: immer noch 1 Punkt!
Gegen Dingolfing und Dachau können wir mit jeweils 6:2 brillieren. Abstand zu den Lindachern: immer noch 1 Punkt!
Für das 4. Match gegen den PSV München geht Otti raus und Vroni kommt rein. Auch hier reicht es nur für ein Unentschieden, dafür können wir die folgenden beiden Begegnungen mit dem FSG Tacherting und dem BS Sittenbach wieder für uns verbuchen. Abstand zu den Lindachern: immer noch 1 Punkt!
Schließlich die letzte Paarung! Nun geht es gegen den BSC Lindach. Für den Gegner reicht ein Untenschieden, bei uns müsste es schon ein Sieg sein, um endlich zu überholen. Das Match bleibt spannend bis zum Schluss: erst ein Untenschieden, dann kann 2 mal Lindach punkten, danach 2 mal wir - ergibt ein Untentschieden in der Gesamtbetrachtung. Abstand zu den Lindachern... das spare ich mir hier.
Trotzdem konnten wir das erklärte Missionsziel "Tabellenplatz halten" sogar noch übertreffen, denn am Ende des Tages belegten wir den 4. Platz, mit 1 Punkt Abstand zum Bronze-Gewinner BSC Lindach. Gratulation zu dieser Leistung und natürlich auch an Sieger BS Dachau und Zweitplatzierten TSV Jahn Freising. Das Tassilo Team musste an diesem Finaltag kein einziges Match verloren geben - auch das ist eine erwähnenswerte Leistung.
Zum Abschluss dieses turbulenten Tages, der gleichzeitig auch das Ende der Ligasaison markierte, wurde die Organisatorin, Auswerterin und natürlich Verbandsliga-Leiterin Monika Verheij mit einem Blumenstrauß für Ihre fleißige und unermüdliche Arbeit belohnt. Das Ganze verbunden mit der nicht ganz uneigennützingen Bitte, dass sie uns noch möglichst lange in dieser Funktion erhalten bleibt. Damit ging auch dieser letzte Ligatag der Saison zu Ende.
Vielen Dank an alle Organisatoren und Helfer, an den Kampfrichter Steffen Junghans und alle andern Beteiligten dieses Wettkampfs. Die allerbesten Genesungswünsche an unseren Ligaleiter Ernst Schuh - bitte schau, dass Du bald wieder dabei sein kannst.
(SO - 16.02.2025 - Ergebnisse - Schießzettel)
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…da gibt es Meistertitel – haben sie gesagt! Naja, es lief ein kleines bisschen anders - zumindest für die meisten Tassilos.
Tag 1, Donnerstag, Recurve Master:
„Wenn der Spruch stimmt, dass nach schlechtem Training ein guter Wettkampf kommt, werde ich sicher Bayerischer Meister!“ – mit diesen (etwas ironischen) Gedanken übernahm ich (Otti) für die Tassilos den Auftakt zur Bayerischen Meisterschaft Halle 2025. Den genannten schlechten Trainings ging eine bogenfreie Woche Skiurlaub voraus. Auch sonst glänzte ich in den vorangegangenen Wochen leider eher durch intensives Zuwarten, anstelle von Trainingsfleiß! Im Training nach dem Urlaub schaffte ich erst mal das sagenhafte Ergebnis von 229 Ringen im ersten Probedurchgang – na prima, das kann ja lustig werden. So in dieser Art ging es erstmal weiter…
Am Ende – bzw. dann zur Meisterschaft – hat es dann überraschenderweise trotz schlechtem Training doch nicht für einen Titel gereicht. Insgesamt 2 M’s mit Kolateralschäden hatten im ansonsten ganz passablen Wettkampf in Hochbrück noch Ihren Teil dazu beigetragen, mein persönliches Fazit des Turniers unter der Rubrik „Haken dran und weiter“ abzulegen.
Tag 2, Freitag, Compound Master:
Weiter ging es am drauffolgenden Freitag mit unserem Compound-Recken Manfred, der leider nicht wie ich den Komfort genießen durfte, erst gegen Mittag anzutreten – ganz im Gegenteil: bereits ab 08:30 starteten hier die Trainingspfeile – so, wie es auch in den folgenden Tagen sein sollte.
Tag 3, Samstag, Recurve Damen und Juniorinnen
Die „größte“ Startergruppe mit immerhin 3 Tassilienen durfte am Samstag ihr Können unter Beweis stellen. Genau wie am Freitag ging es zeitig im Morgengrauen los. Neben den Schützinnen Vroni, Leni und Sarah waren als Betreuer Dirk und Otti mit von der Partie, nebst Eltern zur moralischen und natürlich auch körperlichen Stärkung.
Die Wertungsdurchgänge liefen bei allen Mädels teilweise gut, teilweise aber auch eher durchwachsen. Das höhere Arbeitspensum fiel allerdings fast für die Betreuer an, denn gutes Zureden nach vermeintlich schlechten Passen mit irgendwie da reingerutschten Achtern war allemal laufend erforderlich. Bei den Juniorinnen wurden wir hierbei zum Glück tlw. von den Bezirkstrainern unterstützt, die aber natürlich auch mit anderen Schützlingen vollauf beschäftig waren.
Bis zum Ende des 2. Durchgangs konnte sich Vroni immerhin vom Tabellenende ins Mittelfeld hochkämpfen. Und Leni schaffte es sogar ins Bronzefinale, wo sie sich schließlich nach einem tollen und spannenden Duell Ihrer starken Kontrahentin Meihuan Wang vom BC Ismaning geschlagen geben musste. Der Finalmodus verlangt natürlich den Beteiligten (auch den Zuschauern und Betreuern!) noch einmal alles ab, denn die allerwenigsten Finalisten sind es gewohnt, derart im Rampenlicht zu stehen. Dazu kommen dann noch die anschließenden Interviews für den Livestream – auch keine alltägliche Erfahrung.
Trotzdem oder gerade deswegen: super gemacht, Leni, tolle Leistung – weiter so!
Tag 4, Sonntag – Schüler A und B Recurve
Am Sonntag waren dann Lisa und Tim in den Schülerklassen am Start und Dirk stand als Coach in der entsprechenden Zone. Vor dem Wettkampfstart noch eine kurze Abstimmung mit Beiden und schon flogen die Probepfeile. OK, das sieht soweit gut aus, kann losgehen.
Und sie legten los wie die Feuerwehr - ein Pfeil nach dem anderen landete im Gold. Für Tim gab es zwischen den Passen immer mal wieder kurze Hinweise, worauf er achten sollte und bei Lisa zwischen den einzelnen Pfeilen ab und an entweder die Zeichen „Sehnenschatten“, „sauber den Schuss aufbauen“, oder auch einfach mal nur ein Lachen von Trainer und Schützin.
Ehe man es sich versah, war der erste Durchgang beendet und die dringend benötigte Stärkung konnte eingenommen werden. Nach der Pause hielten beide ihr hohes Niveau und im Liveticker verfolgten einige zu Hause gebliebene Tassilos, wie eng es auf den ersten Plätzen zuging und wie spannend sich der Wettkampf für Lisa und Tim gestaltete. Zum Wettkampfende soll es Gerüchten zufolge in den heimischen Wohnzimmern sogar zu wunden Fingern gekommen sein, da der Refresh-Knopf der Bogenfax Seite so oft gedrückt wurde, um das Endergebnis endlich zu kennen.
Am Ende blieb Coach Dirk nichts anders zu tun, als Lisa und Tim zu einem tollen Wettkampf zu gratulieren: Tim erreicht mit 553 Ringen den 3. Platz in der Schülerklasse A und hat sich damit auch für die deutsche Meisterschaft qualifiziert! Lisa erreicht mit 518 Ringen den 4. Platz in der Schülerklasse B weiblich.
Und Beide haben auf dieser bayrischen Meisterschaft nicht nur stark an der Schießlinie gearbeitet, sondern auch - und dass muss man auf einer BM erstmal schaffen - eine neue persönliche Bestleistung erzielt! WOW!
Abschließend gab es noch ein Gruppenfoto mit allen Teilnehmern des Schützenbezirks München und den Bezirkstrainern. Bei der darauffolgenden Siegerehrung durften Lisa und Tim schließlich – jeweils mit unserem Tassifanten im Schlepptau – ihre wohlverdienten Siegerurkunden entgegennehmen.
Damit geht der vierte und letzte Wettkampftag der diesjährigen Bayrischen Meisterschaft Halle zu Ende. Und bei Dirk reift auf der Heimfahrt wieder die Erkenntnis, dass selber schießen viel leichter und weniger nervenaufreibend ist als zu coachen – aber es macht gemeinsam mit dem Schützen wahnsinnigen Spaß und so werden auch bei den kommenden Wettkämpfen (wenn nicht zeitgleich selbst geschossen wird) ausreichend Betreuer in der Coaching-Zone zu finden sein.
Die diesjährige Hallenmeisterschaft war - wie auch in den vergangenen Jahren - ein super organisiertes Wochenend-Event. Vielen Dank an alle Funktionäre, Kampfrichter und Helfer für den unermüdlichen und fleißigen Einsatz.
An dieser Stelle noch die allerbesten Genesungswünsche an unseren bayerischen Landesobmann Stefan Fent, der heuer leider nicht persönlich vor Ort sein konnte und sich - äußert routiniert und professionell – durch seine Gattin Nikki vertreten ließ. Komm schnell wieder auf die Beine, Stefan, damit Du bei der nächsten Bayerischen wieder mit von der Partie bist!
(SO/DS – 09.02.2025 – Ergebnisse - Bildergalerie)
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So hallte es am Samstag auch bei der dritten Auflage unseres UV-Cups durch unsere dunkle, beziehungsweise nur durch UV-Licht beleuchtete Bogenhalle. Das Event war wie immer erstklassig durch Bine und Manfred organisiert, vorbereitet und durchgeführt!
Um 16 Uhr begann unsere Jugend mit acht Teilnehmern und man konnte schon vor dem Start der Probepfeile kunstvoll gestaltete Bögen und auch Outfits bestaunen. Die Kiddies hatten sich schnell an die „Dunkelheit“ gewöhnt und zwischen den Passen wurden immer neue Knicklichter aktiviert, verbaut oder aber auch zu Kunstwerken zusammengesteckt. Auch wenn es an der Scheibe aufgrund des Trefferbildes manch fragende Blicke gab und man sich über den einen oder anderen Pfeilflug wunderte, vergingen die beiden Durchgänge wie im Flug. Ehe man sich versah, war der Spaß auch schon wieder zu Ende. Nach der Auswertung wurden dann noch die entsprechenden Platzierungen in den einzelnen Klassen verkündet und jeder erhielt eine entsprechende Urkunde
Nach einer kurzen Pause waren dann ab 20 Uhr unsere Juniorenklassen und die Erwachsenen mit 16 Personen am Start. Hier gab es orangene Perücken und Röcke, neongelbe Netzshirts, leuchtende Schuhe und Skelettanzüge. Außerdem kunstvoll verzierte Bögen und Köcher, leuchtende Bärte und sogar Körperbemalungen, die den Maori alle Ehre machen würde. Kurz: es gab Einiges zu bestaunen. Zum Turnierstart kam dann bei einigen kurz operative Hektik auf, da die „schnöde“ LED-Leiste aus dem letzten Jahr gegen eine brandneue UV-LED-Leiste getauscht wurde. Das führte dazu, dass es für manche durchaus herausfordernder wurde, den Pfeil zwischen den Nockpunkten zu platzieren – zum Glück waren aber noch genügend UV-Bänder und Farben vorhanden, so dass der Nockpunkt markiert und dieses Hindernis beseitigt werden konnte. Während des Turniers konnte man an einigen Stellen echt tolle Passen und Ergebnisse bewundern. Manchmal war aber durchaus auch mal die maximal qualifizierte und in feinstem hochdeutsch gestellte Frage: „HÄ?!?!?“ zu hören. Wieder mal ein großer Spaß - wobei man den Ehrgeiz, gut zu treffen definitiv wahrnehmen konnte.
Auch hier vergingen die beiden Durchgänge wie im Flug und nach dem letzten Pfeil gab es großen Applaus für ein wieder sehr gelungenes Turnier. Auch hier gab es am Ende noch die Siegerehrung und die Urkunden. Danach wurde in Windeseile die Halle wieder in ihren Ursprungszustand zurückversetzt und alle traten zu später Stunden den Weg nach Hause an.
Bleibt noch die Prämierung und Überreichung des UV-Wanderpokals für das beste Outfit des Tages. Diese wird in den nächsten Tagen per Online-Abstimmung (Details dazu kommen per Mail) erfolgen. Wir sind gespannt, ob Lena und Sarah sich als kongeniales UV-Duo den Pokal zum dritten Mal in Folge sichern, oder ob dieses Jahr jemand anderes bei der Abstimmung die Nase vorne hat.
Vielen Dank an Bine und Manfred für ein wieder sehr gelungenes Event. Danke an alle Essensspender und an alle, die den Spaß auch in diesem Jahr wieder mitgemacht haben. Wir freuen uns auf den nächsten UV-Cup und ich persönlich würde mich freuen wenn wir dann bei den Kidds ein paar mehr Teilnehmer und bei den Erwachsenen ein paar neue UV-Gesichter begrüßen könnten.
(DS – 03.02.2025 – Ergebnisse - Fotogalerie)
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Am Sonntagmorgen ging es für unser Team zur Bezirksliga Rückrunde nach Germering. Nach dem üblichen Treppe rauf und Treppe runter, was mit der gesamten Bogenausrüstung sicherlich für den einen oder anderen bereits als Aufwärmen reichte, trafen Sarah, Chrissi, Dirk, Marc, Robert, Coach Vroni und unser kleiner, aber feiner Fanclub in der Halle von Germering ein.
Wie immer gab es zuerst das (mittlerweile) traditionelle Gruppenfoto der Maskottchen. Danach ging es los mit dem Aufwärmen und einer kurzen Lagebesprechung: Wir starteten auf Tabellenplatz 3, aber um den Druck mal etwas rauszunehmen hieß es schnell „aufsteigen wollen wir ja eigentlich eh nicht, wir haben gar keine Leute für eine dritte Mannschaft.“ Somit unser Ziel: Den Tabellenplatz halten und möglichst gut abschneiden.
Unsere Startaufstellung waren Chrissi, Sarah und Dirk. Wie im Rausch und durch die Anfeuerungsrufe unserer Fans beflügelt, gewannen wir erst gegen Germering mit 206 zu 189, dann gegen Ismaning mit 196 zu 180.
Nun ein kurzer Wechsel, Marc kommt für Dirk und weiter geht es. Auch gegen USC München konnten wir das Match mit einem ordentlichen Vorsprung mit 202 zu 188 für uns verbuchen und auch das letzte Match vor der Pause gegen Grabenfleck ging mit 196 zu 181 an uns.
In der Pause gab es von allen Seiten reichlich mitgebrachte Verpflegung. Ein Blick auf die Tabelle zeigte, dass wir mittlerweile auf Platz 2 aufgerückt waren und der Abstand zum Tabellenführer nur noch gering war. Vielleicht doch noch die Mission Aufstieg
Nach der Pause starteten dann Sarah, Robert und Dirk. Vielleicht noch etwas im Mittagstief verharrend, mussten wir uns dann gegen die Waldtruderinger geschlagen geben. Mit neuer Aufstellung und der Hoffnung auf Besserung ging es mit Sarah, Chrissi und Robert gegen die BMW- Bogenschützen an den Start Mit Erfolg - mit 188 zu 178 konnten wir das Match für uns entscheiden.
Damit es nicht zu langweilig für unsere Fans wurde, gab es im letzten Match gegen den PSV München nochmal einen richtigen Krimi. Mit nur einem Punkt Vorsprung ging es in die letzte Passe und uch wenn unsere Fans mit Jubel und Zurufen nochmal alles gaben, mussten wir uns letztendlich mit einem 200 zu 204 zufrieden geben.
Genau so zügig wie wir unsere sieben Sachen zusammengepackt hatten, hatten auch die Germeringer die Auswertung erledigt und wir versamelten uns alle gespannt zur Siegerehrung. Die BMW-Bogenschützen landeten mit 19 zu 9 Punkten und 2771 Ringen auf Platz 1 und wir mit nur einem Punkt weniger aber dafür mit 5 (!!) Ringen mehr auf Platz 2.
Herzlichen Glückwunsch an die BMW-Bogenschützen zum Aufstieg und uns selbst zum Vizemeister! Denn, wie eingangs erwähnt, aufsteigen wollten wir ja sowieso nicht…
Ein großes Dankeschön auch an die SC U Germering für eine reibungslose Organisation und Durchführung. Wir freuen uns aufs nächste Jahr!
(CR - 26.01.2025 - Ergebnisse)
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Der dritte Tag in der Bayernliga startet zu einer sehr angenehmen Uhrzeit. Wie immer werden wir von dem top eingespielten Team der Langenpreisinger in einer warmen Halle begrüßt. Heute spielt sogar die Sonne mit und lässt sich nicht allzu oft blicken, also beste Voraussetzungen, den Tag zu rocken.
Wie jedes mal die Frage: Wer schießt denn eigentlich? Sherif: klar, Eyad: logo, ich: geritzt! Zu unserem Glück fühlt sich auch Otti dazu berufen, ein paar Pfeile fliegen zu lassen. Somit steht die Startaufstellung mit Sherif, Otti und mir selbst nach dem Einschießen fest.
Bei den ersten Matches geht es gleich gegen die Tabellenführer zur Sache. Gegen den PSV 6:0, gegen den TSV Jahn Freising 6:2 für uns und gegen Dachau kann immerhin ein 5:5 erzielt werden. Nur im Match gegen Dingolfing gibt es einen regelrechten Einbruch, bei dem eine „6“ und ein „M“ maßgeblich mitverantwortlich für eine deutliche Niederlage sind.
Nach der Pause kommen die Kräfte zurück und es wird gegen Tacherting erstmal eine 60er Passe rausgefeuert – ein mglw. daraus resultierendes 6:0 macht kurzen Prozess. Sittenbach können wir mit 6:2 schlagen und das letzte Match gegen Lindach wird nochmal spannend. Sie wehren sich nach Kräften, doch am Schluss steht ein 7:3 für uns auf der Anzeigetafel. Alles in allem ein sehr erfolgreicher Ligatag, so darf es gerne weitergehen.
Danke an das gesamte Team für den reibungslosen Ablauf und die wunderbare Verpflegung. Die allerbesten Wünsche gehen an Ernst Schuh ins Krankenhaus - gute Besserung und komm bald wieder!
(VK – 14.01.2025 – Ergebnisse)
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Wie jetzt, das sind doch Begriffe aus dem... Genau! Aus dem Golfer-Sprech! Was hat das denn bei uns Bogenschützen verloren? Der eine oder andere kann es sich vielleicht denken, wenn er einen Blick in den Kalender wirft. Richtig! Schon wieder ist ein Jahr vergangen und damit ist es Zeit für unser traditionelles Tassilo Neujahrschießen.
Heuer wurden zwar keine Teilnehmerrekorde gebrochen, trotzdem kam die stattliche Anzahl von 21 Tassilienen und Tassilos in unsere Bogenhalle, um am - ich glaube, das darf man durchaus so ausdrücken - Haupt-Event den Bogenjahres in unserem Verein teilzunehmen. Da war es durchaus auch schön zu sehen, das sogar ein paar Tassilos, die gefühlt seit Generationen keinen Bogen mehr in der Hand hatten, den Weg hierher fanden - vielleicht gibt das bei ihnen ja auch den Anstoß zur Reaktivierung unseres schönen Sports?!
Ebenfalls ganz traditionell starten wir mit der Wichtelrunde. Zur Wiederholung: Jeder bringt ein Wichtelgeschenk mit und jeder muss seine Treffsicherheit beweisen, um in den Besitz eines anderen Wichtelgeschenks zu kommen. Ob nun die Augen von Jahr zu Jahr schlechter werden, oder die dafür zu treffenden Holzplättchen immer kleiner, das sei hier dahingestellt. Es ist auf jeden Fall für Alle eine Herausforderung, denn die Zielgröße richtet sich auch nach dem (angenommenen) Können des Schützen. So wird die größtmögliche Fairness erreicht. Theoretisch zumindest! Denn auch heuer waren wieder einige am Verzweifeln. Wenn es aber gar nicht klappen wollte - man kann es kaum glauben, aber ich bin mir sicher, dass sich manche der Holzplättchen im letzten Moment zur Seite bewegen - wurden die Ziele gegen größere ausgetauscht. Am Ende konnten wieder ALLE erfolgreich ihr Wichtelgeschenk in Empfang nehmen. Etappe 1 beendet!
Es folgt die obligatorische Umbaupause, in der Marion und Tom die Ziellandschaft für den Hauptteil des Abends aufbauen. Hierfür werden alle Anderen der Halle verwiesen - da sind die Beiden unerbittlich. Hier wird auch ohne Murren Folge geleistet, hofft doch Jeder auf eine entsprechende Überraschung und auf ein mögliches neues Highlight. Um die Wartezeit zu verkürzen, werden die mitgebrachten Leckereien vernascht! Und in der Tat wird die Auswahl und die Menge von Jahr zu Jahr größer, so dass man oft gar nicht weiß, wo man anfangen soll! Es ist fast unmöglich, wirklich alles zu probieren. Außerdem sollen wir ja noch in der Lage sein, ein paar Pfeile zu schießen.
Endlich ist es dann soweit: die Kinder (also: Wir!) werden zur Bescherung gerufen und wir wandern geschlossen in die Halle. "Ooooh's" und "Aaaah's" und "uuiiih's" füllen den Raum! Erstmal braucht man ein wenig, um genau zu erkennen, was unsere beiden Kreativköpfe heuer gezaubert haben. Gab es eventuell bereits Hinweise in der Einladung? Richtig - die gab es tatsächlich: 2025 geht es um das Thema Golfen!
Das Zielbild zeigt ein Green mit einem Sandbunker in der Mitte. Rechts und Links davon verlaufen durchsichtige Rohre im Zickzack nach unten und enden im Loch des Golfparcours. Im Rohr rollt nun der Golfball, der von insgesamt 3 Barrieren am Weiterkommen gehindert wird. Diese wiederum hängen mit dünnen Fäden an je 1 Luftballon, den es zu treffen gilt! Und natürlich wird die Luftballongrößere wieder durch das (vermeintliche) Können des Schützen bestimmt. Das variiert dann von Stecknadelkopfgöße (so war es zumindest beim Verfasser dieses Berichtes!) bis zur Basketball-Dimension (bei allen Anderen) [stark subjektive Beurteilung - Anmerkung des Verfassers].
Es ist der Hammer, was Marion und Tom hier wieder erdacht, konstruiert und realisiert haben. Bis auf die Golfbälle ist alles selbst gebaut! Das Ganze dieses Mal in Rekordzeit, denn die zündende Idee kam Marion erst im September des letzten Jahres. Da kann man sich nur voller Ehrfurcht verneigen!
Aber jetzt sind alle ganz heiß darauf, den Aufbau auch ausgiebig zu testen und die Pfeile fliegen zu lassen. 2 Probedurchgänge gestehen uns die Beiden zu. Die nächsten "Ooooh's" und "Aaaah's" folgen, als die ersten Ballons getroffen sind und die Barrieren fallen. Aber auch die ersten verzweifelten Minen sind zu erkennen.
Im nächsten Stepp wird die Startaufstellung ausgelost. Hier gibt es jetzt schon glückliche und weniger glückliche Platzierungen, Während die Einen bereits für die erste Runden einen völlig überlegen scheinenden Gegner zugelost bekommen, dürfen sich Andere über einen Joker freuen. ABER - freut Euch nicht zu früh, denn es gehört zur Charakteristik dieser Veranstaltung, dass oftmals die vermeintlich Schwächeren oder auch Newbies punkten können. Auch in diesem Jahr bestätigt sich dies wieder in so mancher Runde.
Am Ende kann sich unser Michi gegen alle Anderen behaupten. Auch wann man ihn kaum zu den Schwächeren und schon gar nicht zu den Newbies zählen kann, scheint er doch selbst am Meisten überrascht von diesem Ergebnis. Trotzdem kann er mit Stolz die (natürlich ebenfalls handgemachte) Trophäe - ein Golf-Green mit Fähnchen - in Empfang nehmen und gemeinsam mit Marion und Tom für das Siegerfoto posieren. Bei den abschließenden warmen Worten der Bogensportleitung kommt es zu minutenlangen Applaus für unsere Verantstalter. Viel zu schnell ist damit die diesjährige Veranstaltung beendet!
Vielen Dank Dank zu allererst an Marion und Tom für die Idee und die vielen, vielen Stunden, die die Beiden für diesen Event investiert habe. Ohne Eure Motivation und Euren Einsatz würde ein wichtiger Bestandteil im Tassilo-Veranstaltungskalender fehlen! Und danke an alle Teilnehmer - nicht zuletzt auch für die mitgebrachten Leckereien. Ich denke, Eure Begeisterung ist der größte Lohn, den sich Marion und Tom wünschen können. Aber: nach dem Neujahrschießen ist vor dem Neujahrschießen - wir alle sind schon sehr gespannt, womit wir 2026 überrascht werden.
(SO - 05.01.2025 - Bildergalerie)
