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Am Sonntag fand das 2. Augsburger Zirbelnussturnier inklusive Finalschießen statt. Das Besondere an diesem Turnier ist, dass die besten drei Schützen des Finales (Herren- und Damenklasse schießen gemeinsam) und die Besten drei Schützen in der Compoundklasse (hier Herren- und Masterklasse und Männer / Frauen gemeinsam) ein Preisgeld gewinnen können. Dementsprechend kann man hier auch Nationalkader-Schützen an der Schiesslinie sehen und wer ganz viel Glück - oder Pech - hat, schießt dann mit einem Nationalkader-Schützen auf eine Scheibe. Auch ist traditionell der komplette Bayernkader vor Ort dabei.
Dieses starke Teilnehmerfeld konnte aber sieben tapfere Tassilos nicht davon abhalten den Weg nach Augsburg anzutreten – wobei unser Jonas für den Bayernkader an den Start ging.
Nachdem im Vorfeld eine unserer Schützinnen eine Regenwahrscheinlichkeit von 236% und wolkenbruchartige Regenfälle vorhergesagt hatte, war das Wetter am Ende doch nicht so schlecht wie befürchtet. Auf dem schönen Gelände der Augsburger erwarteten uns 15 Grad und ab und an sogar Sonnenschein...Wer die richtige Wetter App auf seinem Handy hat, dem war das schon im Vorfeld klar ;-)
Der Ablauf solcher Turniere und der Austausch in den Pausen gestaltet sich immer gleich und ist dem geneigten Leser sicherlich schon aus vielen vorherigen Berichten bekannt. Was aber nicht immer gleich ist, sind Besonderheiten oder Begebenheiten die sich manchmal zutragen. Heuer war es dann mal wieder so weit: es soll Schützen geben die nur mit 7 Wettkamp-Pfeilen losfahren - da der neue Satz noch unfertig im Keller liegt - aber in einem morgendlichen Gedankenhoch sicherheitshalber mal die 3D-Pfeile mitnehmen, falls doch was passiert (allerdings ohne eine 70 Meter Einstellung für diese Pfeile zu haben). Wird schon nix passieren. Sicher? Nein!
Direkt in der 1. Trainingspasse schießt ein Mitschütze so auf den schon in der Scheibe steckenden Pfeil, dass dieser komplett zerstört wird. Pech, gehört aber dazu. Und nun? Riskieren mit nur 6 Pfeilen ins Turnier zu starten? Lieber nicht. Kurzer Sprint zum Auto und die anderen Pfeile holen. Ist ja noch Zeit und „In der Ruhe liegt die Kraft“. Also mal eben schnell den Klicker korrigieren und das Visier ausschießen - passt einigermaßen, auf ins Turnier und einfach während der 1. Wettkampfpasse mal schauen, ob die Einstellungen ok sind. Gerüchte zum Ende des Turniers besagen, dass unser Schütze die Pfeile nun in den kommenden Wettkämpfen immer nutzen wird, da sie offensichtlich ganz gut treffen. Wie auch immer, wir sind wieder um eine Erfahrung und eine Bogengeschichte reicher!
Am Ende konnten wir dann auch wieder 1 ½ Stockerplätze und für uns verbuchen
3. Platz in der Masterklasse Recurve – Alexander Panfili mit 560 Ringen
2. Platz in der Jugend Recurve (gestartet für den BSSB) – Jonas Junggeburth mit 617 Ringen
Herzlichen Glückwunsch!
Im Viertelfinale auf 60 Meter standen sich dann auch gleich direkt Alex und Jonas im Vereinsinternen Duell gegenüber, wobei Jonas den Generationenvergleich deutlich für sich entscheiden konnte und ins Halbfinale und sogar in Final einzog. Hier konnte er dann 2. Platz gegen seinen Kaderkollegen Dominic Merkel erkämpfen.
Vielen Dank an den BSC Augsburg für ein toll organisiertes und rundherum gelungenes Turnier. Wir kommen bestimmt nächstes Jahr wieder.
(DS – 24.06.2018 – Ergebnisse)
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Zum 2. Mal trat am 23.06.2018 das Bogenteam des Schützenbezirks München unter der Leitung von Bezirkstrainer Andi Blaschke zum Bayerpokal an. Dieses Jahr unter etwas erschwerten Bedingungen, galt es doch, den letztjährigen 1. Platz zu verteidigen.
Die Zusammensetzung der Mannschaft gestaltete sich etwas anders als im Vorjahr; vor allem die zahlenmäßige Dominanz der Tassilo Schützen war heuer (leider) nicht mehr feststellbar. Trotzdem war es schön zu sehen, dass die Besetzung dieses Jahr viel gleichmäßiger über alle Vereine des Bezirks erfolgt war.
Bei idealem Bogenwetter und mit für Hochbrücker Verhältnisse mäßigen Wind gingen die Jungschützen an den Start. Vorab wurden noch schnell ein paar unterstützende Aufgaben verteilt, denn Andi Blaschke konnte in diesem Jahr nicht auf die Unterstützung von Michaela Leitner zurückgreifen, die mehrere tausend Kilometer südlich (vermutlich) mitfieberte. So mussten halt die anwesenden Vereinstrainer einspringen, was diese natürlich gerne taten.
Bereits im ersten Durchgang kristallisierte sich eine bärenstarke Leistung der Schützen des Bezirks Mittelfranken heraus, die die Oberbayern und Münchner auf die Pätze verwiesen. Diese Tendenz konnte auch im 2. Durchgang nicht verändert werden, so dass die Münchner Mannschaft am Ende den 3. Platz hinter Mittelfranken und Oberbayern erringen konnte. Alles in Allem ein ordentlichen Endergebnis, wenn auch naturgemäß nicht Jeder mit seiner persönlichen Leistung zurfrieden war.
Gratulation an die Mannschaft und den/die Trainer und vielen Dank an den BSSB für ein toll organisiertes Event
(SO - 23.06.2018 - Ergebnisse)
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Am Sonntag, den 17.06. startete für einige Tassilos die erste Große FITA des Jahres. Dies bedeutete, sich mental schon eine Woche im Voraus vorzubereiten, denn es galt nicht nur die Entfernung (bei einigen Schützen 90 Meter!) zu erspähen, sondern sich darüber klar zu werden, dass die Nacht von Samstag auf Sonntag sehr kurz werden würde. Durch unsere Turniererfahrung wissen wir: Der frühe Schütze erhält den besten Platz für seinen Pavillon! Dieser war auch überaus wichtig, denn so ein Turnier dauert den ganzen Tag und ein Basislager für Kühlboxen oder sonstiges Equipment ist unerlässlich. Also um 6:30 Uhr Abfahrt und immer wieder die leise Frage: „Wir machen das doch freiwillig?!“.
Ankunft 7 Uhr, freie Platzwahl, Bogenaufbau und langsames Aufwachen durch den Austausch mit den eintrudelnden Mitschützen. Nach Probefeilen und Begrüßung pünktlicher Turnierstart um 8:30 Uhr mit der weitesten Entfernung in der jeweiligen Klasse (90/70/60 Meter). Die ersten 36 Pfeile - kein Problem!
Umbaupause! Danach wieder 36 Pfeile, jetzt auf 70/60/50 Meter (ohne erneutes Einschießen), also hoffen, dass das Visier richtig eingestellt ist. Läuft! Bei einem „normalen“ Turnier wäre an dieser Stelle (nach 72 Pfeilen) Schluss, aber nicht bei einer Großen FITA.
Mittagspause! Hier der übliche Austausch über die bisherigen Ergebnisse, die aktuelle Gefühlslage. Dann Motivieren für die beiden letzten Entfernungen, die nun auf dem Programm stehen. Im 3. Durchgang gilt es, 50 bzw. 40 Meter zu bezwingen. Obwohl die Entfernungen näher rücken, geht die Kraft in gleichem Maße zurück. Weitere 36 Pfeile! Puh!
Umbaupause! Letzter Durchgang für alle auf 30 Meter. Durchbeißen und weiter konzentriert arbeiten. Wer hier durchhält, kann eventuell ein paar Ringe gutmachen! Die letzten 36 Pfeile! GESCHAFFT!
Nach 144 Turnierpfeilen ist endlich Schluss und auch wenn einige nicht zufrieden mit ihren Ergebnissen waren, können doch alle stolz sein, dass sie ca. 8 Stunden durchgehalten haben. Petrus hat es auch gut gemeint und vor die Sonne immer mal wieder ein paar Wolken geschoben. Nur Manfreds Pfeilauflage hatte zwischendrin keine Lust mehr auf Sport und ging zu Bruch. Da seine Pfeilauflage öfter mal in Turnieren die Lust verliert hatte er glücklicherweise Ersatz dabei und konnte nach der Reparatur weiterschießen. Also alles in allem ein gelungenes Turnier, bei dem es sogar eine Tassilo Schützin auf das Stockerl geschafft hat.
2. Platz Damenklasse Recurve: Vroni Kreuzpointner mit 1.141 Ringen.
Glückwunsch!
Vielen Dank an die BSG Ebersberg für ein gut organisiertes und toll ausgerichtetes Turnier. Wir kommen auf alle Fälle nächstes Jahr wieder, denn bis dahin haben wir das Weckerläuten um 5:30 Uhr wieder vergessen!
(VK – 17.06.2018 – Ergebnisse)
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Am Samstag morgen traf sich ein kleines aber feines Team auf unserem Bogenplatz, um die Vorbereitungen für unser 4. Aschheimer Bogenturnier am 01.07.2018 weiter voranzutreiben. Schließlich gab es einiges zu tun, z.B.: alle Schrauben unserer Scheibenständer nachziehen, Scheibenständer überprüfen, Seile der Abstandshalter neu befestigen, Markierungen in die Schießlinie fräsen, Schießlinie reinigen, die neuen Nummerntafeln auf die Schießlinie kleben, Holz und Gestrüpp zum Wertstoffhof fahren, Rund um die Bogenhütte sauber machen, WC reinigen und und und...
Zwischendrin wurden dann noch neue Ideen für die Befestigung der Abstandshalter kreiert und umgesetzt. Die dazu benötigten 150 Meter Stromkabel wurden, natürlich gemäß bestehender Elektrik-Richtlinien, schnellstens verlegt um die Arbeiten auszuführen – klasse! Nachdem dann auch noch (aus vielen einzelnen Schlauchstücken) 100 Meter Wasserschlauch verlegt wurden und wir sicher waren, dass der Wasserdruck zum Betrieb des Hochdruckreinigers ausreicht, stand dieser die nächsten 3 Stunden nicht mehr still. Die Schießlinie erstrahlt jetzt in einem nie dagewesenen Glanz.
Alle waren – bei bestem Wetter – sehr fleißig, so dass die Aufgaben zügig und mit viel Spaß erledigt wurden. Zur Mittagspause dann Pizza für alle. Danach konnte sich der größte Teil des Teams schon in das wohlverdiente Wochenende verabschieden. Ein kleinerer Teil blieb noch, um die Schießlinie zu Ende zu reinigen und die Nummerntafeln aufzukleben. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Tom, der die Tafeln angefertigt hat. Sie sehen toll aus und machen auf der Schießlinie richtig was her!
Und natürlich auch allen Helfern ein riesiges Dankeschön!!!
Ohne die Arbeit und den Einsatz aller wären solche Aufgaben nicht zu bewältigen. Unser Turnier kann kommen und wir freuen uns drauf!
(DS – 16.06.2018)
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Am Sonntag, den 03.06.2018 fand die diesjährige Bezirksmeisterschaft WA 720 auf dem Sportgelände des SCU Germering statt. Wir Tassilos waren in diesem Jahr nur mit 12 Schützinnen und Schützen am Start (durch Ferienende, Urlaube, Kadertraining und Krankheit konnten einige dieses Jahr leider nicht teilnehmen), dies tat aber der Stimmung keinen Abbruch und schon am frühen Morgen wurde viel „philosophiert“ und gelacht.
Das Wichtigste an diesem Tag war Sonnenschutz! Petrus meinte es echt gut und so schien – bis auf wenige kurze Ausnahmen – die Sonne ordentlich warm vom Himmel. Also viel trinken und wenn man nicht schießt: ab unter die mitgebrachten Zelte und Sonnenschirme!
Los ging es auf dem wunderschönen Fußballplatz der Germeringer dann um 10:30 Uhr mit den Probefeilen, danach wurde es dann auch schon ernst; na dann mal „Alle ins Gold“. Am Ende des ersten Durchgangs war es dann wie immer, von „unzufrieden“ über „geht so“ bis „lääääuft“ war wieder alles dabei. In der Pause kurz etwas essen, über einzelne Passen und Ergebnisse austauschen, nochmal motivieren und dann pünktlich um 13 Uhr in den 2. Durchgang starten. Und ehe man sich versah waren die zweiten 36 Pfeile geschossen und der Wettkampf war zu Ende. Nun hieß es auf die Endergebnisse warten und schon mal untereinander austauschen und hören wie es jedem so ergangen war. Die Top-Antwort auf diese Frage – übrigens bei allen Turnieren - ist: „Hätte besser sein können“.
Als dann die Schusszettel ausgewertet waren und die Ergebnisse veröffentlicht wurden konnte man aber doch erkennen, dass es für die Tassilos gar nicht so schlecht gelaufen war:
1. Platz Jugend Recurve weiblich: Isabella Löffler (550 Ringe)
2. Platz Jugend Recurve: Patrick Lardschneider (547 Ringe)
3. Platz Damenklasse Recurve: Vroni Kreuzpointner (546 Ringe)
3. Platz Masterklasse Compound: Manfred Grunau (615 Ringe)
1. Platz Mannschaft Jugend: Isabella Löffler, Patrick Lardschneider, Jonas Junggeburth (1.713 Ringe)
2. Platz Mannschaft Herren Recurve: Kai Griesbacher, Thomas Knözinger, Dirk Suppes (1.656 Ringe – mit nur 2 Ringen Abstand zu Platz 1...)
Herzlichen Glückwunsch an Euch alle!
Wer an dieser Stelle eventuell unseren Jonas in der Einzelplatzierung vermisst hier kurz die Erklärung: Er war auf einem Kaderlehrgang, hat dort ein entsprechendes Ergebnis geschossen (616 Ringe – Respekt!) und das dort geschossene Ergebnis zählt für die Mannschaftswertung mit.
Ein schöner Bogenschieß-Tag ging dann irgendwann nach den Siegerehrungen zu Ende. Nun heißt es auf die Quali-Ringzahlen für die Bayrische Meisterschaft warten – Daumen drücken und hoffen, dass es für möglichst viele von uns gereicht hat.
Vielen Dank an den ausrichtenden SCU Germering für eine tolle und gut organisierte Bezirksmeisterschaft!
(DS – 03.06.2018 – Ergebnisse)
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Unser erstes Outdoor-Turnier der Saison startete dieses Jahr bei den Kaiserburgschützen Oberhausen, die dazu noch 10-jähriges Bestehen zu Feiern hatten.
Vier turnierbegeisterte Tassilos nahmen die Fahrt und die unbeständigen Wetteraussichten in Kauf und waren pünktlich vor Ort. Dank weiser Voraussicht hatten die Veranstalter schon zwei große Zelte aufgestellt die sich sehr schnell füllten, da Petrus sich nicht überwinden konnte den eigentlich doch für die Natur ersehnten Regen einzustellen.
Irgendwie brachten es alle fertig, aufzubauen ohne tropfnass zu werden! Dann hieß es warten. Die Crew der Kaiserburgschützen bat alle Teilnehmer um 30 Minuten Geduld, es sollte wohl besser werden! Doch alle geheim durchgeführten Rituale halfen nichts. Auch als Böllerschützen die Probepfeile freigaben ließ sich der Wettergott nicht besänftigen. Das bedeutete für alle Schützen: Regenkleidung an und durch.
Anscheinend schaffte es dieser wilde, bunte Haufen, dass Petrus dementsprechend eingeschüchtert oder besonders mitleidig war – auf alle Fälle starteten die Wertungspfeile bei fast trockener Witterung. Es galt die ersten 50 Meter zu bezwingen. Jonas, souverän wie immer, meldete sich auf Spots (er wollte eigentlich in der Herrenklasse starten). Wir Mädels waren recht zufrieden mit unseren 80er Auflagen. Im Turnier war es wie immer: Einige mit sehr zufriedenstellenden Ergebnissen, andere unter den eigenen Möglichkeiten.
Pause: Regenkleidung ausziehen, wir haben den Regen überstanden!
Weiter geht es mit 30 Metern. Hier konnte wieder was rausgeholt oder gehalten werden. Kaum war der letzte Pfeil geschossen brach die Sonne heraus und bescherte uns eine schöne Siegerehrung und den Kaiserburgschützen noch eine tolle Jubiläumsfeier.
Platz 1, Jugend Recurve: Jonas Junggeburth, 585 Ringe
Platz 3, Damen Recurve: Vroni Kreuzpointner, 554 Ringe
Platz 1, Damen Master Recurve: Sigrid Stetter, 508 Ringe
Platz 3, Mannschaft "Regentropfen": Sigrid Stetter, Vroni Kreuzpointner, Jonas Junggeburth, 1.647 Ringe
Vielen Dank an die Kaiserbürgschützen für dieses tolle Tunrnier.
(VK – 20.05.18 – Ergebnisse - Bericht auf intv.de)
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Am Samstagmorgen traf sich eine sehr überschaubare Gruppe von nur zwölf Tassilo Schützen, um die diesjährige Vereinsmeisterschaft auszutragen. Die VM dient ausschließlich dem Zweck, ein offizielles Ergebnis zu ermitteln, um dann an der in drei Wochen stattfindenden Bezirksmeisterschaft teilnehmen zu können. Auch wird bei dieser Gelegenheit traditionell der „Bogenkönig“ ermittelt; in diesem Jahr wurde dies eine sehr spannende Angelegenheit.
Vorab noch ein kurzer Blick auf die geringe Teilnehmerzahl: Heuer war es leider so, dass der bzw. die Eine oder Andere auf Grund anderweitiger Verpflichtungen vorschießen mussten, z.B. steht bei einigen unserer Kids – verständlicherweise – die Schule im Vordergrund. Zeitgleich fanden aber auch Kaderlehrgänge des BSSB und des Bezirks München statt, an denen Tassilo Youngsters teilnahmen.
Los ging es für die Anwesenden dann bei bestem und fast schon zu heißem Wetter um 9:30 Uhr mit der Begrüßung durch unsere Bogensportleitung und durch Peter. Dieser hat wieder die Organisation, Erfassung, Auswertung, Ampelbedienung usw. übernommen und dies – wie immer – perfekt gemanagt. An dieser Stelle schon mal „Danke Peter“!
Nach kurzer Ansprache ging es ab an die Schießlinie. Wie eigentlich bei jedem Turnier waren von da an die üblichen Sätze von „Oh man, heut geht gar nix“, „Gibt´s das?“, „Wo ist der Pfeil denn hin?“, „Ich glaub ich habe eine Sehnenschattenentzündung“, bis „Läuft eigentlich ganz gut“ zu hören.
Im Laufe des 2. Durchgangs kam dann die Info, dass in der folgenden Passe der Bogenkönig ermittelt wird. Jeder der teilnehmen möchte, lässt seinen besten Pfeil (der am besten möglichst nah am X steckt) auf der Scheibe und Peter wertet diese dann aus. Auf einigen Scheiben wirkte es so, als ob diese Ankündigung dazu führte, dass das Gold komplett zur Sperrzone erklärt wurde, auf anderen Scheiben sah dies deutlich besser aus. Die Passe wurde beendet und die Pfeilabstände zum X ermittelt. In diesem Jahr keine leichte Aufgabe und so wurde die Verkündung auf das Ende des Turniers verschoben.
Um ca. 12:30 Uhr war die letzte Passe geschossen und die meisten waren dann doch irgendwie froh, dass es vorbei war. Jetzt noch schnell gemeinsam alles wieder wegräumen (Sonnenschirme, Ampel, Kabel, Tische) und dann ab zur Ergebnisverkündung.
Da es sich „nur“ um die Qualifikation zur BZM handelt wurde dies relativ schnell und unspektakulär abgehandelt – viel spannender war dann doch die Verkündung des Bogenkönigs!
Nach hochkomplexen Berechnungen und unter Hinzunahme von mathematisch statistischen Bewertungen kam es zu folgendem Ergebnis:
Bogenkönig wurde Manfred, gefolgt von Kai als Wurstkönig und Knözi als Breznkönig.
Herzlichen Glückwunsch an Euch Drei!
Am 21. Juli findet unsere „offizielle“ Sommer-Vereinsmeisterschaft statt, diese ist für alle geeignet! Vom Anfänger bis zum Profi wird es für jeden die passenden Entfernungen und Auflagen geben. Wir würden uns freuen, wenn zu diesem tollen Event der Bogenplatz von ganz vielen unserer Tassilo-Schützen bevölkert werden würde.
(DS – 12.05.2018 – Ergebnisse)
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Das Event begann bereits mit dem obligatorischen Fahnen-Appel, der, einer mehrjährigen Tradition folgend, jedes Jahr am Vatertag stattfindet. Als die nagelneue Tassilo Flagge im Wind wehte, konnten sich die Schützen einer ersten Stärkung unterziehen, um so in Form gebracht, kurz darauf den Wettkampf zu beginnen.
Ein in akribischer Kleinarbeit aufgebauter 3D-Parcours, in dem die Ziele auf engstem Raum so lebensecht platziert wurden, dass sie teilweise erst nach mehrmaligen, sehr genauem Hinsehen zu Erkennen waren. Trotzdem gelang es dem Autor des Berichtes wenige Fotos zu schießen, die die naturgetreue Umgebung wenigtens einigermaßen realistisch wiedergeben. Beeindruckend, wie viel Arbeit und Mühe von den Veranstaltern hier investiert wurde. Dem Parcouraufbau müssen monatelange Recherchen in Wald und Flur vorausgegangen sein, um zu so einem, weitgehend perfekten Ergebnis zu kommen
Auch bei den Zielen ist nicht gespart worden. Sogar die abgebrühtesten 3D-Profis konnten angesichts der Lebensechtheit nur anerkennend nicken.
Schließlich waren es noch die variierenden Abschusspositionen, die den Schützen des Letzte abforderte.
Da kann man abschließend nur noch sagen: Danke, danke, danke für diesen wunderbaren Event und die investierte Mühe. Gerne wieder!
(SO – 10.05.2018)
