Tassilo Overlay

 Auch heuer waren wir Tassilos wieder mittendrin statt nur dabei und es war - wie in den vergangenen Jahren auch - wieder ein absolut tolles Erlebnis.
"Wir", das waren in diesem Jahr unser 2026er Kugelschützenkönig Toni samt seinen Lieserln Christine und Sarah und ich als 2026er Bogenschützenkönig samt meinen Lieserln Julia und Vroni. Und natürlich durfte auch unsere Fahnenabordnung mit Maxi und Robert nicht fehlen.

Nachdem wir um 9 Uhr unsere wieder sehr schön geschmückten Blumenbögen und unsere „Winkesträußchen“ am Arabellapark in Empfang genommen hatten, ging es zügig mit der U-Bahn Richtung Lehel. Dort angekommen, ging es ab auf die Maximiliansbrücke, unseren Aufstellungsort. Als wir vor Ort waren, lief der erste Teil des Zuges schon. Wir wussten aber, dass wir nicht in Panik ausbrechen mussten, da sich unser Teil des Zuges wieder erst so gegen 11 Uhr in Bewegung setzen würde. Also gemütlich die Aufstellung finden, Fahne herrichten, Königsketten anlegen und langsam fertig machen für den Abmarsch – königliche Gelassenheit will schließlich gepflegt werden.

In diesem Jahr wurde die Kleiderordnung wieder etwas strenger kontrolliert, und so hieß es für die Könige: Lederhose, Trachtenhemd, Krawatte, Janker und natürlich Hut. Für die Lieserl: Dirndl, entsprechend passendes Schuhwerk und Hut und für die Fahnenträger: Anzughose, Trachtenhemd, Krawatte und Hut. Bei den Temperaturen und den vor uns liegenden Strecke eine kleine Herausforderung, die man aber wirklich gerne in Kauf nimmt. Denn: Als es um kurz nach 11 Uhr dann losging, war die Stimmung an der Strecke wieder sensationell. Wo erlebt man es heutzutage noch, dass ausnahmslos jede:r, der am Straßenrand steht und den Umzug verfolgt, gut gelaunt und lachend dort steht, grüßt oder zurückgrüßt, wenn er aus dem Zug heraus mit einem lauten „Servus“ angesprochen wird.
Ein Erlebnis, das immer wieder faszinierend ist und bei dem man einfach nur glücklich und dankbar ist, dass man das als Teilnehmer erleben darf (!). 2026 Wiesn Schuetzenzug

In diesem Jahr waren wir auf der sieben Kilometer langer Strecke sehr zügig unterwegs, und so waren wir bereits nach gut 1 ½ Stunden an der Wiesn angekommen – für eine königliche Reise beinahe rekordverdächtig. Jetzt nix wie ins Zelt und erst mal zur Abkühlung ein paar Kaltgetränke zu sich nehmen, wobei die erste Maß eigentlich immer in Sekundenschnelle verdunstet bei dem Durst, den man hat, wenn man die Strecke bei solchen Temperaturen bewältigt hat. Irgendwann neigte sich unsere Tischreservierung dann dem Ende zu, und wir haben uns, teilweise schmerzenden Fußes, aber glücklich auf den Heimweg gemacht.

An der Stelle noch ein Dankeschön an die „Zeltcrew“ der Tassilos für das Freihalten der reservierten Tische, namentlich Thomas, Hubert nebst Frau, Bine und Marc. Den beiden Letztgenannten noch zusätzlich ein dickes Danke für die Unterstützung in der Zugaufstellung und beim Anlegen der Königsketten.

Ach so, ins Fernsehen haben wir es auch wieder geschafft. Vroni, Julia und ich waren sehr gut zu erkennen, und unsere Fahne hatte quasi einen Soloauftritt. Saustark, denn das muss man auch erst mal schaffen 😃

(DS – 30.09.2026)

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